Mittwoch, 15. Juli 2026

So füllen Sie Ihren App-Store-Eintrag aus, ohne abgelehnt zu werden

So füllen Sie Ihren App-Store-Eintrag aus, ohne abgelehnt zu werden

Damit Ihr App-Store-Eintrag nicht abgelehnt wird: Laden Sie Screenshots genau in den Größen hoch, die jeder Store verlangt. Halten Sie die Zeichenlimits der Texte ein. Verzichten Sie auf Aussagen, die Sie nicht belegen können, etwa „#1“ oder „die beste“. Und prüfen Sie, ob Ihre Produkte in eine regulierte Kategorie mit eigenen Regeln fallen. Probleme im Eintrag gehören zu den Ablehnungsgründen, die sich am leichtesten vermeiden lassen.

Dieser Leitfaden behandelt den Store-Eintrag und die Metadaten: technische Vorgaben für Grafiken, Regeln für Texte, Aussagen, die beanstandet werden, und regulierte Produktkategorien mit eigenen Store-Regeln. Wer die Regeln vor dem Einreichen kennt, vermeidet die meisten dieser Probleme.

Umfang. Diese Checkliste betrifft nur Risiken im Store-Eintrag und in den Metadaten. Sie ersetzt weder eine vollständige App-Prüfung bei Apple noch eine Release-Prüfung bei Google Play. Funktionen der App, Abstürze, Datenschutzangaben, Zahlungen, Kontolöschung und den Zugang für Prüfer deckt sie nicht ab. Diese Punkte stehen am Ende unter „Was diese Checkliste nicht abdeckt“. Jede Regel ist gekennzeichnet als [Pflicht] (eine ausdrückliche Store-Regel oder eine Prüfung beim Hochladen), [Plattformhinweis] (die erklärte Vorgabe des Stores, die Prüfer nach eigenem Ermessen durchsetzen) oder [Empfehlung] (unsere eigene Empfehlung aus der Praxis). Dies ist keine Rechtsberatung.

Zuerst: Warum hier so viele stolpern

Apple und Google prüfen nicht nur Ihre App, sondern auch Ihre Metadaten. Screenshots, Name, Untertitel, Beschreibung und Keywords gehören alle zu dem, was freigegeben wird. Die Regeln gelten für jede eingereichte Sprachversion, nicht nur für die englische. Ein Eintrag, der auf Englisch durchgeht, kann also trotzdem wegen einer Aussage beanstandet werden, die Sie in den deutschen Screenshots stehen gelassen haben.

Zwei Stores, zwei Regelwerke:

  • Apple veröffentlicht die App Store Review Guidelines. Die Regeln für Metadaten stehen größtenteils in Guideline 2.3 (Accurate Metadata), die Regeln für Inhalte in 1.1 (Objectionable Content) und die eingeschränkten Kategorien in 1.4 (Physical Harm).
  • Google veröffentlicht seine Richtlinien für die Play Console, darunter eine eigene Metadata policy und Regeln für Kategorien in der Developer Program Policy.

Die beiden Regelwerke überschneiden sich stärker, als sie sich unterscheiden.

Technische Vorgaben: Abmessungen, Anzahl und Formate

Bringen Sie zuerst die Grafiken in die richtige Form. Die Prüfung beim Hochladen fängt eine Datei in falscher Größe oder falschem Format ab, bevor ein Mensch sie überhaupt sieht. Die folgenden Werte gelten für 2026. Apple ändert die Screenshot-Größen, wenn neue Geräte erscheinen. Prüfen Sie deshalb die aktuellen Werte in Apples Screenshot-Spezifikationen und in Googles Leitfaden für Vorschau-Assets, bevor Sie etwas exportieren.

ElementApple App StoreGoogle Play
Screenshots (Anzahl)[Pflicht] 1 bis 10 pro Gerätegröße und Sprachversion[Pflicht] 2 bis 8 pro Typ; für einige Werbeplatzierungen sind 4 Screenshots in passender Größe nötig
Screenshot-Format[Pflicht] PNG oder JPEG, RGB, ohne Alphakanal/Transparenz[Pflicht] JPEG oder 24-Bit-PNG (ohne Alphakanal), max. 8 MB
Screenshot-Größe[Pflicht] Eine der aktuell akzeptierten 6,9-Zoll-iPhone-Größen von Apple (prüfen Sie die aktuelle Tabelle); eine 13-Zoll-iPad-Größe ist Pflicht, wenn die App auf dem iPad läuft[Pflicht] Seitenverhältnis 16:9 bis 9:16, jede Seite 320 px bis 3.840 px
App-Icon[Pflicht] 1024 x 1024 PNG, RGB, ohne Ebenen, ohne Alphakanal, ohne abgerundete Ecken (Apple rundet sie ab)[Pflicht] 512 x 512, 32-Bit-PNG
Feature-GrafikNicht verwendet[Pflicht] Genau 1024 x 500, JPEG oder 24-Bit-PNG, ohne Alphakanal
App-Vorschauvideo[Empfehlung] Optional, bis zu 3 pro Sprachversion, 15 bis 30 Sekunden[Empfehlung] Optional, über einen YouTube-Link

Zwei Fallen beim Hochladen erwischen Marken am häufigsten. Beide sind Validierungsfehler beim Upload (keine Ablehnungen im App Review): Transparenz (einen Alphakanal in einem Screenshot oder Icon weisen beide Stores beim Hochladen zurück) und exakte Pixelmaße (Apples Prüfung akzeptiert nur die aufgeführten Größen, ein Export in abweichender Größe wird zurückgewiesen). Exportieren Sie Dateien ohne Ebenen in RGB und in einer akzeptierten Größe, dann treten beide Fehler nicht auf.

Der App-Store-Eintrag von Algo Bonito auf einem iPhone neben seinen Screenshots mit Lifestyle-Fotos.
Beispiel für App-Store-Screenshots

Screenshots: iPhone-Rahmen, Android-Rahmen und ein Satz oder zwei

[Empfehlung] Erstellen Sie nach Möglichkeit für jeden Store eigene Screenshots, die zur jeweiligen Plattform passen. Googles eigene Hinweise zu Assets raten von Gerätebildern ab und empfehlen, dass Screenshots das tatsächliche Erlebnis in der App zeigen. Das ist der Idealfall.

Wenn Sie nur einen Satz für beide Stores erstellen, verwenden Sie iPhone-Rahmen statt Android-Rahmen. Der Grund ist die unterschiedliche Strenge: Apple akzeptiert keine Screenshots mit Android-Geräten oder Android-Oberfläche (sie müssen das Apple-Erlebnis zeigen). Google ist großzügiger, und Screenshots mit iPhone-Rahmen werden dort häufig akzeptiert. Ein iPhone-Satz lässt sich also breiter einsetzen als ein Android-Satz. Wir können nicht zusagen, dass Google eine bestimmte Rahmung freigibt. Betrachten Sie „ein iPhone-Satz für beide“ deshalb als praktische Abkürzung, nicht als Garantie.

Die Zeichenlimits

[Pflicht] Ihre Textfelder haben feste Zeichenlimits. Das Überschreiten ist nicht das Risiko (das Feld lässt es gar nicht zu). Das Risiko ist, was Sie hineinschreiben.

Der App-Store-Eintrag von Algo Bonito auf einem iPhone, mit Markierungen, wo jedes Textfeld erscheint.
Textfelder im App Store, markiert
FeldAppleGoogle
App-Name / Titel30 Zeichen30 Zeichen
Untertitel (Apple) / Kurzbeschreibung (Google)30 Zeichen80 Zeichen
Keyword-Feld (Apple)100 ZeichenNicht verwendet
Beschreibung4.000 Zeichen4.000 Zeichen
Werbetext (Apple)170 ZeichenNicht verwendet

Verstöße gegen einige Textregeln führen schon für sich allein zur Ablehnung:

  • [Pflicht] Keine Preise im App-Namen oder in den Metadatenfeldern. Laut Apples Guideline 2.3.7 sollen Namen, Untertitel und andere Metadaten keine Preise oder Begriffe enthalten, die nicht zum jeweiligen Feld gehören. Platzieren Sie Angebote stattdessen in der Beschreibung oder im Werbetext.
  • [Plattformhinweis] Keine Emojis, keine Wörter in Großbuchstaben und keine wiederholten Sonderzeichen im Titel. Google ist hier streng. Beschränken Sie den Titel auf Ihren Markennamen und höchstens einen kurzen Zusatz.
  • [Pflicht] Keine App-Namen von Wettbewerbern in Name, Keywords oder Beschreibung (Apple Guideline 2.3.7). Für Verweise auf die andere Plattform gilt eine eigene Regel, die weiter unten beschrieben ist.

Unser Leitfaden zur App Store Optimization für Shopify-Marken erklärt, wie Sie mit diesen Feldern gefunden werden und Conversions erzielen, statt nur die Prüfung zu bestehen.

Aussagen, die beanstandet werden

Hier geraten Marken in Schwierigkeiten. Was im Marketing verlockend ist, beanstanden die Stores oft.

Unbelegte Ranking- oder Überlegenheitsaussagen („#1“, „die beste“, „top bewertet“)

[Plattformhinweis] Vermeiden Sie Ranking- und Überlegenheitsaussagen, die Sie nicht belegen können. Apple behandelt nicht überprüfbare Aussagen nach Guideline 2.3 als ungenaue Metadaten, und Googles Metadata policy schränkt Ranking- und Auszeichnungsaussagen („#1“, „Beste“, „App des Jahres“, Award-Symbole) in Titeln und Grafiken ein. Diese Beanstandung ist häufig und leicht zu vermeiden.

Was Sie stattdessen tun sollten: Formulieren Sie jede Aussage konkret und belegbar oder streichen Sie sie. „40.000 Kunden vertrauen uns“ ist in Ordnung, wenn es stimmt und Sie es belegen können. „Die beste Shopping-App“ ist es nicht. Beschreiben Sie im Zweifel, was die App tut, statt sie zur besten zu erklären.

Screenshots, die etwas zeigen, das die App nicht kann

[Pflicht] Apples Guideline 2.3.3 verlangt, dass Screenshots die App im tatsächlichen Gebrauch zeigen. Wirbt ein Screenshot mit einer Funktion, die im Build fehlt, zeigt er eine Ansicht, die es nicht gibt, oder verspricht eine Beschriftung etwas, das die App nicht leistet, wird er als ungenaue Metadaten abgelehnt. Marketing-Overlays und Beschriftungen sind erlaubt. Die Ansicht darunter muss aber ein echter Teil der App sein, und die Aussage darauf muss stimmen. Für die Praxis heißt das: Zeigen Sie eine Funktion nur dann auf einem Screenshot, wenn ein Prüfer die App öffnen und sie dort finden kann.

Preise und Werbetexte auf Ihren Grafiken

[Pflicht bei Apple] / [Plattformhinweis bei Google] Apples Guideline 2.3.7 behandelt Preise und unspezifische Werbebegriffe in Namen, Untertiteln, Screenshots und Vorschauvideos als ungenaue Metadaten (zudem veralten sie). Googles Hinweise zu Screenshots raten dringend von Ranking-, Auszeichnungs-, Preis- und Werbetexten („Sale“, „50 % Rabatt“, „Kostenlos“) auf Grafiken ab. Das ist eine Empfehlung, keine absolute Sperre beim Hochladen. In beiden Fällen gilt: Platzieren Sie Angebote in den dafür vorgesehenen Feldern, statt sie fest in die Grafiken einzubauen. Apples Werbetext lässt sich ändern, ohne die App neu einzureichen.

Vulgäre und anstößige Sprache

[Pflicht] Store-Metadaten müssen für alle Altersgruppen geeignet sein, auch wenn Ihre App eine höhere Altersfreigabe hat. Vulgäre oder derbe Sprache in Name, Untertitel, Screenshots oder Beschreibung wird deshalb nach Apples Regeln zu anstößigen Inhalten (Guideline 1.1) und nach den entsprechenden Regeln von Google abgelehnt. Halten Sie die Metadaten sauber, unabhängig vom üblichen Ton Ihrer Marke.

Erwähnungen der anderen Plattform (vor allem bei Apple)

[Pflicht] Apple möchte nicht, dass sein Store auf einen anderen verweist. Ein Hinweis auf Google Play, Android oder „auch erhältlich bei …“ irgendwo in Ihren Apple-Metadaten, im Text oder auf Screenshots, wird nach Guideline 2.3.10 abgelehnt. Diese Guideline beschränkt den Eintrag auf relevante Informationen und untersagt Namen und Bilder anderer Mobilplattformen. Das wird leicht übersehen, weil es wie eine hilfreiche Information wirkt, und es ist auch uns schon ein paar Mal passiert. Halten Sie jede Erwähnung der anderen Plattform aus dem Apple-Eintrag heraus. (Google ist entspannter, aber auch dort müssen Sie Apple nicht erwähnen.)

Unfertige Inhalte und Platzhalter

[Pflicht] Die Metadaten (und die App) müssen fertig sein und die App korrekt darstellen. Übrig gebliebenes „Lorem ipsum“, „Demo“, „Test“ oder ein Screenshot einer unfertigen Ansicht wirkt wie eine unvollständige Einreichung und wird abgelehnt. Außerdem bietet Apple keine Beta-Apps im App Store an. Beachten Sie die Feinheit: Eine echte Vorbestellung oder ein Status „Demnächst verfügbar“ ist zulässig, wenn er über die Vorbestellfunktionen des Stores eingerichtet ist. Die Regel richtet sich eigentlich gegen unfertige oder irreführende Inhalte. Entfernen Sie also Platzhalter und stellen Sie sicher, dass das Gezeigte dem entspricht, was ausgeliefert wird.

Keyword-Stuffing und irrelevante Begriffe

[Pflicht] Wer themenfremde Trendbegriffe, Markennamen von Wettbewerbern oder wiederholte Keywords in die Felder stopft, wird nach Apples Guideline 2.3.7 und Googles Spam-Regeln beanstandet. Keywords sollten zu dem passen, was Ihre App tatsächlich ist.

Regulierte Kategorien: Produkte für Erwachsene und Alkohol

Für einige Produktkategorien gelten zusätzlich zu allem oben Genannten eigene Store-Regeln. Cannabis, CBD, Vapes und Nikotin sind so stark eingeschränkt (in manchen Fällen machbar, in anderen nicht), dass sie einen eigenen Leitfaden haben: Können Sie CBD, Cannabis oder Vapes über eine mobile App verkaufen? Hier geht es um die beiden Kategorien, die Marken aus dem allgemeinen Einzelhandel am häufigsten überraschen. Wie immer gilt: Diese Richtlinien ändern sich und unterscheiden sich je nach Land. Prüfen Sie die aktuellen Richtlinien und holen Sie rechtlichen Rat ein. Dies ist keine verbindliche Entscheidung.

KategorieApple App StoreGoogle Play
Sexual Wellness / Produkte für ErwachseneErlaubt, wenn nicht explizit: Kondome, Sexspielzeug und Wellness-Produkte sind in Ordnung, offen sexuelle oder pornografische Bilder und Inhalte werden dagegen abgelehnt (Guideline 1.1.4). Verwenden Sie die passende Altersfreigabe für Inhalte für ErwachseneErlaubt, wenn nicht explizit und korrekt eingestuft; pornografische Inhalte oder Inhalte, die „der sexuellen Befriedigung dienen sollen“, werden abgelehnt
AlkoholErlaubt mit korrekter Altersfreigabe; darf nicht zu übermäßigem Konsum oder zum Konsum durch Minderjährige anregenErlaubt mit Einschränkungen; darf nicht zu illegaler oder unangemessener Nutzung anregen

Marken für Sexual Wellness können ihre App durchaus veröffentlichen. Produktfotos und Texte dürfen aber nicht explizit werden, und Sie müssen Inhalte für Erwachsene im Fragebogen zur Altersfreigabe ehrlich angeben (eine falsche Angabe ist ein eigener Ablehnungsgrund). Eine geschmackvolle Präsentation wie im Einzelhandel wird freigegeben, explizite Bilder nicht. Alkohol lässt sich meist mit der richtigen Altersabfrage und korrekten Einstufungen veröffentlichen, die Details unterscheiden sich aber je nach Markt.

Die Checkliste vor dem Einreichen

Gehen Sie sie vor dem Einreichen für jede Sprachversion durch. Sie senkt das Risiko im Eintrag und in den Metadaten, deckt aber nicht die App selbst ab (siehe nächster Abschnitt).

Grafiken

  • Screenshots in einer aktuell akzeptierten Größe, RGB ohne Ebenen, ohne Transparenz
  • Mindestens 4 Screenshots, Icon und (bei Google) Feature-Grafik nach Vorgabe
  • Keine Android-Geräte oder Android-Oberflächen in Apple-Screenshots
  • Jeder Screenshot zeigt eine echte Ansicht, die es in diesem Build gibt

Texte und Aussagen

  • Keine unbelegten Aussagen wie „#1“, „die beste“, „top bewertet“ und keine unbelegten Auszeichnungen
  • Jede Zahlenaussage („X Kunden vertrauen uns“) ist korrekt und belegbar
  • Keine Preise oder Werbetexte im Namen oder auf Grafiken
  • Keine vulgäre oder derbe Sprache in irgendeinem Feld
  • Keine App-Namen von Wettbewerbern
  • Keine Erwähnung von Google Play oder Android im gesamten Apple-Eintrag
  • Keine Emojis, Wörter in Großbuchstaben oder Sonderzeichen im Titel
  • Keine Platzhalter oder unfertigen Inhalte; das Gezeigte entspricht dem, was ausgeliefert wird

Kategorie und Sprachversionen

  • Bei einer regulierten Kategorie (Cannabis, Vapes, Produkte für Erwachsene, Alkohol): aktuelle Richtlinien beider Stores geprüft
  • Alles oben Genannte in jeder Sprachversion geprüft, nicht nur auf Englisch

Was diese Checkliste nicht abdeckt

Die Prüfung des Eintrags zu bestehen ist notwendig, aber nicht ausreichend. Die meisten Gründe, aus denen Apps tatsächlich abgelehnt werden, liegen außerhalb der Metadaten, und dieser Leitfaden behandelt sie bewusst nicht:

  • Zugang für Prüfer: funktionierende Zugangsdaten für ein Demo-Konto und Zugang zu jedem Login oder geschützten Bereich, den der Prüfer erreichen muss.
  • Live-Backend: Dienste und APIs, von denen die App abhängt, müssen während der Prüfung live sein, nicht in einer Staging-Umgebung.
  • Datenschutz und Daten: korrekte Datenschutzangaben (Privacy Nutrition Labels bei Apple, Abschnitt „Datensicherheit“ bei Google), eine Datenschutzerklärung und Begründungstexte für Berechtigungen.
  • Zahlungen: korrekte Nutzung von In-App-Käufen oder externen Zahlungen, je nach Art der Inhalte.
  • Kontolöschung: die vorgeschriebene Kontolöschung in der App, wenn die App das Anlegen eines Kontos unterstützt.
  • Funktionen und Stabilität: keine Abstürze, keine defekten Links, keine Platzhalter-Funktionen und echte Funktionen, die über eine neu verpackte Website hinausgehen.
  • Ermessen der Prüfer: Beide Stores entscheiden nach eigenem Ermessen, daher garantiert nichts hiervon eine Freigabe.

So unterstützt NAPPS Sie

NAPPS ist ein Baukasten für native mobile Apps für Marken auf Shopify und Shopify Plus. Zum Start richtet NAPPS die Einträge im App Store und bei Google Play mit Grafiken in den richtigen Größen und regelkonformen Texten ein. Veröffentlicht wird über Ihre eigenen Konten bei Apple und Google. Das Team prüft vor dem Einreichen häufige Probleme im Eintrag, darunter unbelegte Superlative, Screenshot-Aussagen, die über den Build hinausgehen, Erwähnungen der anderen Plattform und übrig gebliebene Platzhalter. Bei regulierten Produkten kann NAPPS einschätzen, ob die App in den Stores machbar ist, bevor Sie sie erstellen.

Die App ist kostenlos, bis Sie sie veröffentlichen möchten. So können Sie den Eintrag fertigstellen, bevor der Starttermin näher rückt. Die Checkliste für den Start einer mobilen Shopify-App behandelt die weitere Vorbereitung vor dem Start.

Häufig gestellte Fragen

Hier passieren zwei verschiedene Dinge. Ein falsches Format oder eine falsche Größe (Transparenz oder eine Größe, die die Prüfung nicht akzeptiert) wird schon beim Hochladen zurückgewiesen, vor der Prüfung. Ein Screenshot, der eine Funktion zeigt, die es in der App nicht gibt, wird in der Prüfung nach Apples Guideline 2.3.3 abgelehnt. Diese verlangt, dass Screenshots die App im Gebrauch zeigen. Von Werbe- oder Preistexten auf Grafiken raten Googles Hinweise zu Screenshots ab, und Apple behandelt sie als ungenaue Metadaten.

Nein. Apple verlangt, dass Screenshots das Apple-Erlebnis zeigen, und lehnt Screenshots mit Android-Geräten oder Android-Oberfläche ab. Umgekehrt ist es weniger streng: Screenshots mit iPhone-Rahmen werden bei Google Play häufig akzeptiert, auch wenn Googles eigene Hinweise Screenshots bevorzugen, die das Erlebnis in der App ohne Geräterahmen zeigen.

Googles Hinweise zu Screenshots raten dringend von Preis-, Werbe-, Ranking- und Auszeichnungstexten auf Grafiken ab, und die Metadata policy schränkt Ranking- und Auszeichnungsaussagen ein. Platzieren Sie Angebote in den dafür vorgesehenen Feldern statt auf den Grafiken und machen Sie keine Ranking-Aussagen, die Sie nicht belegen können.

Vermeiden Sie Überlegenheits- oder Ranking-Aussagen, die Sie nicht belegen können. Apple behandelt sie als nicht überprüfbare Metadaten, und Google schränkt sie ein. Eine konkrete, belegte Aussage ist sicherer als ein Superlativ.

Ja, wenn die Inhalte nicht explizit sind und Sie Inhalte für Erwachsene im Fragebogen zur Altersfreigabe ehrlich angeben. Pornografische Inhalte oder Inhalte, die der sexuellen Befriedigung dienen sollen, werden abgelehnt. Cannabis, CBD, Vapes und Nikotin sind stärker eingeschränkt (manche sind gar nicht machbar). Dazu gibt es einen eigenen Leitfaden: Können Sie CBD, Cannabis oder Vapes über eine mobile App verkaufen?

Ja. Die Metadaten-Richtlinien beider Stores gelten für jede Sprachversion. Eine Aussage, die Sie aus dem englischen Eintrag entfernt haben, müssen Sie also auch aus dem deutschen, dem französischen und allen anderen entfernen.

Direkt aus der Quelle

Maßgeblich ist die Dokumentation der Stores selbst, und sie ändert sich. Prüfen Sie sie deshalb vor jeder Einreichung:

Das Fazit

Einen korrekten Eintrag zu erstellen ist eine Compliance-Aufgabe mit einer Handvoll Fallen: Grafiken in einer akzeptierten Größe ohne Transparenz, keine Preise und keine vulgäre Sprache in den Texten, jeder Screenshot zeigt eine echte Funktion aus dem Build, keine Erwähnung der anderen Plattform bei Apple und keine Ranking-Aussagen, die Sie nicht belegen können. Wer all das erledigt, senkt in jeder Sprachversion das Risiko einer Ablehnung wegen des Eintrags. Das zählt vor allem dann, wenn ein Start oder eine Kampagne davon abhängt. Die App selbst ist damit nicht abgedeckt. Betrachten Sie die Prüfung des Eintrags deshalb als eine Ebene der Prüfung, nicht als die ganze.

Wenn Sie das nicht auf die harte Tour lernen möchten, und besonders wenn Ihre Produkte in eine regulierte Kategorie fallen, buchen Sie ein 20-minütiges Gespräch mit dem NAPPS-Team. Wir geben Ihnen eine klare Einschätzung zu Ihrem Eintrag und dazu, ob Ihre App in den Stores machbar ist, bevor Sie sie erstellen.